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Tetradrachme billon Philippus.I. Arabs 244-249.n.Chr. Syria Seleucis and Pieria Antiochia ad Orontem. Nach Prieur 9 Exemplare bekannt. MON VRB Serie.

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Angaben zum Anbieter
Tetradrachme billon Philippus.I. Arabs 244-249.n.Chr. Geprägt in Syria Seleucis and Pieria Antiochia ad Orontem, um circa 244 -249.n.Chr. Nach Prieur 9 Exemplare bekannt. Avers: Büste drappiert und kürassiert = mit Brustpanzer des Philippus I. Arabs nach rechts. Revers: Adler mit gespreizten Flügeln mit Kranz im Schnabel. Im Feld ??? sollte möglicherweise B stehen, was man nicht richtig sieht. Adler steht nach rechts, Kopf geneigt nach links. In der Mitte der Münze bei nähe Adler Federn S - C SENATVS  CONSVLTVM. Referenz Nummern: Prieur 306. McAlee 901b. Erhaltung siehe Fotos. Avers Legende: AYTOK K M IOYΛ ΦIΛIΠΠOY CEB. Revers: Legende: ΔHMAPK EΞOYCIAC. Im Abschnitt anstatt ANTIOXIA steht im Abschnitt MON VRB. Schätzwert nach Auktion 29.06.2019 in besserer Quälität als diese die hier Angeboten wird. Mit Zuschlag brachte das Stück 350.- CHF. Gewicht circa: 10.4gr, und etwa Durchmesser: 25-27mm. Garantiere die Echtheit der Münze, da der Vorbesitzer der Fachmann dies auch getan hat. Mögliche Zusatz Infos mit Fragezeichen. Aus dem Buch Greek Imperial Coins von David R Sear Seite:379 Nummer: 3957. BMC 20.212.507. Im Buch steht alle werden als AR - Argent = Silber geführt. Info ohne Gewähr.

Marcus Iulius Philippus (bekannt als Philippus Arabs „Philipp der Araber“, selten als Philippus I. bezeichnet; * um 204 in Schahba; † 249 bei Verona) war von 244 bis zu seinem Tod römischer Kaiser. Philippus wurde in der Stadt Schahba, die später von ihm als Philippopolis neu gegründet wurde, in der Landschaft Trachonitis im heutigen Syrien geboren und stammte aus einer Familie mit arabischen Wurzeln. Sein Vater war Iulius Marinus, der möglicherweise ein arabischer Nomadenführer in römischen Diensten gewesen war. Trotz seiner relativ einfachen Herkunft stieg er in der römischen Berufsarmee schnell auf und brachte es unter Gordian III. zum Prätorianerpräfekten. Er heiratete Marcia Otacilia Severa, als er noch Offizier der Reitertruppen unter Gordian war. Nach dessen Tod, an dem er laut mehreren Quellen nicht ganz unschuldig gewesen sein soll (ob dies jedoch zutrifft, lässt sich nicht eindeutig beantworten und ist in der modernen Forschung auch umstritten; möglich ist, dass Gordian in der Schlacht von Mesiche gegen die Sassaniden fiel), ließ er sich 244 von der Armee zum Kaiser ausrufen. Er gilt als der erste römische Kaiser, der aus Arabien kam. Der römische Senat bestätigte notgedrungen die Entscheidung der Truppen und verlieh Philippus formal die Vollmachten eines princeps. Gleich nach Amtsantritt schloss er einen Frieden mit den Sassaniden, der Rom zwar die Herrschaft über Armenien sowie 500.000 Goldstücke kostete, aber immerhin Unterarmenien und Nordmesopotamien vorerst sicherte. Schapur I. freilich sah sich eindeutig als Sieger, vor dem auf Reliefs bei Bischapur und Naqsch-e Rostam der römische Kaiser auf die Knie gesunken ist; auf einer Goldmünze und in den res gestae divi Saporis wurden die Römer als tributpflichtig bezeichnet. In der Tat war der Frieden für die Sassaniden deutlich vorteilhafter als für Rom. Das hielt Philippus allerdings nicht davon ab, sich seinerseits auf Münzen als Persersieger feiern zu lassen. Philippus konnte so zwar die Lage an den römischen Grenzen im Osten beruhigen, vermochte es jedoch nicht, auch die wichtige Nordgrenze dauerhaft zu befrieden. Er machte seinen Bruder Gaius Iulius Priscus zum Prätorianerpräfekten und Statthalter der römischen Provinz Mesopotamia (Nordmesopotamien) und ernannte seinen Schwiegervater bzw. Schwager Severianus zum Statthalter in Moesia (Mösien). Diesem gelang es aber nicht, die Karpen dort zurückzuschlagen, die um die Jahreswende 244/245 plündernd die Donau überquerten. So zog Philippus Ende 245 selbst von Rom ins Grenzgebiet, wo er 246 zunächst die Germanen besiegte und dann im Jahr darauf die Karpen in Dacia (Dakien) zum Frieden zwang. Auch wenn er traditionell zu den Soldatenkaisern gezählt wird, stand Philippus doch klar in der Tradition der Severer und konnte dem Reich durchaus eine gewisse Stabilität geben: Von einer allgemeinen Reichskrise kann zumindest für seine Zeit noch nicht gesprochen werden. Im Jahr 248 wurde unter seiner Herrschaft die Tausendjahrfeier der Stadt Rom begangen, da nach römischer Zeitrechnung in diesem Jahr das elfte Jahrhundert begann. Zu diesem Anlass wurden Münzen mit dem Porträt des Philippus Arabs oder dem seiner Frau oder seines Sohnes Philippus Caesar auf dem Avers und verschiedenen Motiven und der Umschrift SAECVLARES AVGG auf dem Revers geprägt. Die Buchstaben AVGG mit zwei G zeigen an, dass diese Münzen im Namen beider Kaiser, also von Philippus Arabs und seinem Sohn geprägt wurden. Tagelang dauerten die religiösen Feierlichkeiten, die mit überaus aufwändigen Gladiatorenkämpfen, Wagenrennen und Tierkämpfen einhergingen. Um das Großereignis auch gebührend feiern zu können, erhielt die Bevölkerung Roms vom Kaiser großzügige Geldgeschenke. Man propagierte den Beginn eines neuen Zeitalters, mit einer von Philippus begründeten Dynastie an der Spitze. Noch im Jahr der Feier erhoben Usurpatoren in den Provinzen Anspruch auf den Thron. Philippus war angeblich bereits im Begriff abzudanken, doch ist fraglich, ob diese Nachricht stimmt. Die Revolten verliefen aber im Sande, da ihre Anführer ermordet wurden, jedoch wurden Goten und Karpen ermutigt, in Moesia inferior (Niedermösien) einzufallen. Severianus war abermals mit der Verteidigung überfordert, woraufhin der Kaiser dem Senator Decius den Oberbefehl über Moesia und Pannonia (Pannonien) erteilte. Dieser konnte zwar rasch die Ordnung wiederherstellen, doch im Jahr 249 riefen ihn seine Legionen zum Kaiser aus. Es kam zu einer sehr blutigen Entscheidungsschlacht bei Verona, die Philippus trotz zahlenmäßiger Überlegenheit verlor. Bei diesem Gefecht kam er ums Leben; sein Sohn Philippus Caesar wurde später von den Prätorianern erschlagen. Decius wurde sein Nachfolger als Kaiser. Quelle: Wikipedia am 06.03.2021, zwecks Wissenschaftliche Informationen. Wir haben auch schon gespendet an Wikipedia für ihre Arbeit zur Super Geschichte Arbeit die sie verrichten und so an der Geschichte Leben einhauchen. Info ohne Gewähr.

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In Kommission Regeln nur nach Absprache möglich. 1: Der Verkäufer der ein Artikel in Kommission geben will, ist verpflichtet sich auszuweisen die Identität und die Herkunft der Münze oder Artikels zu bescheinigen Schriftlich. Plus Bezahlt der Einlieferer 5-10% Arbeitsaufwand. Alles muss nach Gesetz getätigt werden. Ausnahmen sind ausgeschlossen.

Als Kulturgut gilt ein aus religiösen oder weltlichen Gründen für Archäologie, Vorgeschichte, Geschichte, Literatur, Kunst oder Wissenschaft bedeutungsvolles Gut, das einer der Kategorien nach Artikel 1 der UNESCO-Konvention 1970 angehört.

Die im Kunsthandel und im Auktionswesen tätigen Personen sind verpflichtet:

A: die Identität der einliefernden Personen oder der Verkäuferin oder des Verkäufers festzustellen und von diesen eine schriftliche Erklärung über deren Verfügungsberechtigung über das Kulturgut zu verlangen.

B: ihre Kundschaft über bestehende Ein- und Ausfuhrregelungen von Vertragsstaaten zu unterrichten.

C: über die Beschaffung von Kulturgut Buch zu führen und namentlich den Ursprung des Kulturgutes, soweit er bekannt ist, und den Namen und die Adresse der einliefernden Person oder der Verkäuferin oder des Verkäufers, die Beschreibung sowie den Ankaufspreis des Kulturguts aufzuzeichnen.

D: der Fachstelle alle nötigen Auskünfte über die Erfüllung dieser Sorgfaltspflichten zu erteilen.

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Um die Einhaltung der Sorgfaltspflichten zu kontrollieren, hat die Fachstelle Zutritt zu den Geschäftsräumen und Lager der im Kunsthandel und im Auktionswesen tätigen Personen.

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